Aktuelles Projekt 2006
Pentrose Community School Bombolulu


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Die Pentrose Community School im Slum von Bombolulu an der Ostküste Kenias ist zur Zeit unser ganz besonderes Sorgenkind. Derzeit 150 Kinder (rasch ansteigende Tendenz bei mehr Platz zu erwarten) werden unter primitivsten Verhältnissen von 9, größtenteils ehrenamtlich und nebenberuflichen Lehrern in mehreren Schichten unterrichtet. Dazu ist jeder der zwei Klassenräume mit Pappen notdürftig in vier verschiedene Klassenecken unterteilt, in denen in fast völliger Dunkelheit gleichzeitig von 4 Lehrern die Kinder unterrichtet werden müssen. Jegliches Schulmaterial fehlt, Sportmöglichkeiten sind nicht vorhanden.

Zur Zeit sind wir dabei neue Schulräume zu bauen. Vier davon sind schon fertig gestellt. Lehrer, Eltern, Gemeindemitglieder und Kinder helfen entsprechend unserem Motto: " Hilfe zur Selbsthilfe" beim Bau tatkräftig mit Als nächstes ist die Erstellung einer Wasserleitung geplant, bevor weitere Klassenräume folgen können. Erste Lieferungen von Schulheften, Büchern und Bällen sind bereits erfolgt und wurden von den Kindern begeistert aufgenommen.

Da die Schule in einer Slumregion lokalisiert ist und dort etwa 94 % der Eltern arbeitslos sind, kommt die größte Zahl der Kinder ohne Frühstück zur Schule. Die meisten Kinder sind unterernährt, was den Lernerfolg gefährdet.

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Wir wollen daher für eine Schulnahrung sorgen, damit die Kinder wenigstens täglich eine regelmäßige Mahlzeit bekommen können. Wenngleich die Kosten für ein einfaches Essung (Porridge, Mais, Reis, Bohnen) mit ca. 25 Eurocent (mit Fleisch etwa 50 Cent) pro Tag sehr gering sind, summiert sich das bei 200 Kindern pro Tag auf € 50,00
und bei 250 Tagen ( 42 Wochen a 6 Tage) auf € 12.500,00 / Jahr.
Durch Mithilfe der Gemeinde ist bereits für einen Koch und eine Kochstelle gesorgt.
Laut Berechnungen des Schulleiters ist in den nächsten Monaten jedoch mit einem Anstieg auf etwa 350 bis 400 Kinder zu rechnen, wodurch sich diese Kosten praktisch verdoppeln.

Für uns ist ein Programm dieser Größe auf einige Jahre gesehen nicht tragbar. Wir wären daher für eine Unterstützung durch tatkräftige Sponsoren außerordentlich dankbar, denn die Zukunft des Landes liegt bei den Kindern.


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