Tätigkeitsbericht 2002

Das vergangene Jahr war für uns nicht leicht. Durch meine langwierige Erkrankung konnte ich leider nur einen mehrwöchigen Einsatz in Afrika leisten. Die von uns ausgebildeten Helfer waren jedoch sehr engagiert und erfolgreich. So sind wir mit dem Erreichten sehr zufrieden und wollen all unseren treuen Spendern recht herzlich für die grosszügige Unterstützung danken. Im nächsten Jahr hoffen wir wieder selbst mit vollem Einsatz in Afrika arbeiten zu können. :


Fertig gestellt wurden im Einzelnen:
afrika
1. Die Behindertenwerkstatt in Kisii
2. Die Krankenstation (Dispensary) in Kitwai
3. Das Entbindungszimmer in Kitwai
4. Neubau zweier Klassenzimmer und einer Kochstelle an der Schule in Namalulu
5. Bau eines Lehrerhauses in Lomorige (als Bedingung für die Gestellung eines Lehrers)den Bau einer Schule)
6. Bau einer Begegnungsstätte im Slum von Nairobi (mit Therapie, für Mütter mit behinderten oder chronisch kranken Kindern)
7. Bau und Inbetriebnahme unseres neues „Polytechnikums“ in Uvileni. Die Kinder können dort nun nach ihrem Schulabschluss Kenntnisse und technische Fähigkeiten erwerben. Wegen der grossen Nachfrage musste die Anlage bereits um eine Küche und zwei Schlafsäle erweitert werden.
8. Neubau von zwei Klassenzimmern der Ilngarooj-Schule, sowie Ausstattung mit Schulmaterial.


Darüber hinaus wurden 70 Kindern (teilweise behindert) eine Schulausbildung finanziert, was nicht nur Wissenserwerb, sondern auch Kleidung und Nahrung, somit Überleben, bedeutet., Die Kinder des Behindertenheimes in Machakos erhielten Sportgeräte, sowie Werkzeuge und Material für eine Ausbildung im Nähen, Schreinern und Kunsthandwerk. Sie sind sehr glücklich damit. Die APDK Kliniken in Mombasa und Bombolulu, ebenso wie die Klinik in North Horr wurden wieder mit Medikamenten beliefert, die ehemaligen Strassenmädchen von VOWRI erhielten als Belohnung für ihre guten Erfolge ein kleines Taschengeld und täglich süssen Tee. Der Motor der Mühle der Fraueninitiative in Namalulu wurde generalüberholt und ausserdem viele Decken verteilt.

Leider ist es nicht möglich all unsere treuen Spender namentlich zu erwähnen. Ganz besonders danken möchte ich jedoch dem Rotary Club Trier, dem Soroptimist Club Trier, der Trierer Nothilfe, dem Verein RPR Hilft e.V., der Pfarrgemeinde Ransbach, Herrn Aulmann, Herrn von Schubert, Herrn Apotheker Meyer und meiner Frau, die wieder durch Verkauf ihrer Gemälde erheblich zur Finanzierung unserer Projekte beigetragen hat.